TeXlipse versus TeXnicCenter


In meinem vorigen Beitrag habe ich über die Möglichkeit berichtet mit dem TeXlipse Plugin LaTeX Dokumente direkt in Eclipse zu verfassen. Das hätte natürlich den Vorteil, dass man für Programmierung und Ausarbeitung nur ein Werkzeug benötigt. Für mich als LaTeX-Anfänger muss ich aber sagen, dass es einen wesentlichen Nachteil im Gegensatz zu anderen Werkzeugen hat.

Kennt man die ganzen Befehle nicht, dann nützt auch die automatische Vervollständigung des Content-Assistenten nichts. Denn in Texlipse gibt es lediglich ein Menü für bestimmte (mathematische) Sonderzeichen und keine weiteren Buttons, die einem das Leben mit LaTeX ein wenig vereinfachen könnten.

Bei der Open Source Software TeXnicCenter wurde eine deutlich bessere Lösung gefunden. Es bietet jede Menge klickbare Icons im oberen Bereich, welche den Umgang mit LaTeX erleichtern. So kann man zum Beispiel durch einen Click die gewünschte Formatierung auf einen markeitern Text anwenden oder häufig verwendete Befehle einfügen.

Und genau das war auch das Ziel der Entwickler:

TeXnicCenter’s aim is to support the LaTeX-newbie by providing him the most important LaTeX constructs via menu and by abstracting the use of the LaTeX compiler and other tools like MakeIndex and BibTeX and even support the LaTeX-pro by providing a powerfull, fully customizable integrated environment.
http://www.toolscenter.org

Das bedeutet für mich, dass ich mich wieder von der anfänglichen Idee, meine Diplomarbeit komplett mit Eclipse zu realisieren, verabschiede und ab jetzt versuche mit TeXnicCenter Fortschritte zu machen.

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5 Reaktionen zu “TeXlipse versus TeXnicCenter”

  1. CET
    CET
    1

    Das Problem kann ich nicht teilen mit Texlipse. Man kann doch immer Strg + Leertaste drücken. Also nach dem \ z.B. dann bekommt man die Liste aller Kommandos, inkl. selbst definierter. Und wenn Text markiert ist und man Strg + Leertaste drückt, dann bekommt man alle formatierungsmöglichkeiten zur Auswahl.
    Sehr vermisst habe ich ich TeXnicCenter die Möglichkeit Textblöcke auf und zuzuklappen. Ich programmiere gar nicht mit Eclipse, ich verwende es nur für LaTeX. Es ging mir nie darum das in einer Oberfläche zu haben. Aber jedem das Programm, das ihm am besten gefällt! :]

  2. Thorben
    Thorben
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    Ah, danke für den Tipp! Das werde ich nochmal testen. Wircklich lange habe ich mich auch gar nicht mit TeXlpse beschäftigt, muss ich gesetehen. ;)

    Mittlerweile benutze ich TeXnicCenter auch überhaupt nicht mehr. Unter Windows schreibe ich (wenn auch selten) mit Texmaker, welches auch für Linux und MacOsX zur Verfügung steht.

    Vorteil ist hierbei, dass es unter Windows super schnell startet. Nachteilig finde ich allerdings, dass dies keine Projekt-Funktion hat, sodass man z.B. die “Masterdatei” bei jedem Start des Programms neu definieren muss. Unter Ubuntu arbeite ich im Moment immer mit Kile, bei dem ich eben vorallem die Möglichkeit Projekte anzulegen als Vorteil sehe.

    Vielleicht schreibe ich später nochmal etwas über beide Programme.

  3. j3t
    j3t
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    hi,

    ich bin auch gerade auf der suche nach ner ordentlichen latex ide fuer meine diplomarbeit. mit texniccenter hab mich schon vertraut gemacht und auch schon ein template mit hilfe des tuts von http://drzoom.ch/project/dml/ erstellt.

    wuerde mich freuen wenn du noch was zu texniccenter schreiben koenntest.

    gruß j3t

  4. Karsten
    Karsten
    4

    Wen man nicht so alles bei der Google-Suche mit dem String “TeXnicCenter diplomarbeit” findet ;)

    Bin noch unentschlossen ob ich Latex oder Word für die Diplomarbeit nehme. Habe daher ein bisschen gegooglet, da ich mit Latex bisher nicht gearbeitet habe. Ein paar Ergebnisse die ich mir allerdings angesehn habe sprechen für sich.

    Wie lang war bei dir die Einarbeitungszeit?

  5. Thorben
    Thorben
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    Hallo Karsten! :]

    Also ich habe keine wirkliche Einarbeitungszeit gebraucht. Nichtmal das Buch, was ich mir dazu extra aus der Bibliothek geholt hatte, habe ich wirklich angeschaut. Ich habe einfach die Vorlage von der Uni Oldenburg genommen, angeschaut, an meine Bedürfnisse angepasst und damit gearbeitet.

    Wenn man keine Formeln o.ä. braucht, kann man eigentlich sofort los schreiben. Denn die Grundsätzlichen Dinge kann man sehr gut und auch einfach der Vorlage entnehmen!

    Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der Diplomarbeit! Egal für was du dich im Endeffekt entscheidest… ;)

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